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	<title>Kommentare zu: Das Gegenteil ist dasselbe.</title>
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	<description>[mit] Sprache gestalten</description>
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		<title>Von: Das Mass ist voll: Dasselbe ist das Gegenteil. &#124; verständlich</title>
		<link>http://verstaendlich.ch/2009/07/11/das-gegenteil-ist-dasselbe/comment-page-1/#comment-5092</link>
		<dc:creator>Das Mass ist voll: Dasselbe ist das Gegenteil. &#124; verständlich</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 08:16:19 +0000</pubDate>
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		<description>[...] habt! Nicht nur, dass in dieser herausfordernden Sprache das Gegenteil dasselbe sein kann (wie ich hier beschrieben habe). Nein. Manchmal ist es auch umgekehrt: Dasselbe ist dann das [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] habt! Nicht nur, dass in dieser herausfordernden Sprache das Gegenteil dasselbe sein kann (wie ich hier beschrieben habe). Nein. Manchmal ist es auch umgekehrt: Dasselbe ist dann das [...]</p>
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		<title>Von: Viktor</title>
		<link>http://verstaendlich.ch/2009/07/11/das-gegenteil-ist-dasselbe/comment-page-1/#comment-5041</link>
		<dc:creator>Viktor</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 07:51:00 +0000</pubDate>
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		<description>Englisch: inflammable = flammable
Französisch: hôte ist sowohl der Gastgeber wie auch der Gast</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Englisch: inflammable = flammable<br />
Französisch: hôte ist sowohl der Gastgeber wie auch der Gast</p>
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		<title>Von: Cla Gleiser</title>
		<link>http://verstaendlich.ch/2009/07/11/das-gegenteil-ist-dasselbe/comment-page-1/#comment-297</link>
		<dc:creator>Cla Gleiser</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 21:00:46 +0000</pubDate>
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		<description>@Markus
Besten Dank. Die rumänische Bestätigung überrascht mich nicht, macht den Punkt aber noch klarer.
Deine Idee, dass die Lebensgefahr damit zu tun haben könnte, dass wir den Tod tabuisieren, finde ich sehr interessant. Das würde dann zum Schluss drängen, dass wir in Europa diesbezüglich fast einmalig zurückhaltend oder empfindlich sind. Das wäre mir sonst noch nicht aufgefallen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Markus<br />
Besten Dank. Die rumänische Bestätigung überrascht mich nicht, macht den Punkt aber noch klarer.<br />
Deine Idee, dass die Lebensgefahr damit zu tun haben könnte, dass wir den Tod tabuisieren, finde ich sehr interessant. Das würde dann zum Schluss drängen, dass wir in Europa diesbezüglich fast einmalig zurückhaltend oder empfindlich sind. Das wäre mir sonst noch nicht aufgefallen&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Markus Schwitter</title>
		<link>http://verstaendlich.ch/2009/07/11/das-gegenteil-ist-dasselbe/comment-page-1/#comment-292</link>
		<dc:creator>Markus Schwitter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 08:11:50 +0000</pubDate>
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		<description>Hier wie gewünscht die rumänische Variante, sie weicht allerdings kaum von der Ital-Version ab: pericol de moarte, also auch hier &quot;Gefahr des Todes&quot; (wörtlich)
Überigens, ich bin bezüglich der Warnung mit dir einig Cla. Meiner Meinung handelt es sich hier um eine Art &quot;sprachlicher Humanismus&quot;, den Tod ist doch ein &quot;grausames&quot; Wort und der Mensch wird eben nicht gerne an seine Ende erinnert und schon gar nicht wärend seiner Zugreise. 
So stellt sich mir die Frage, ob es sich hier wirklich um sprachliches Einfühlungsvermögen handelt oder um die &quot;verharmlosung&quot;  von Tatsachen zu gunsten des Fahrgastes?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hier wie gewünscht die rumänische Variante, sie weicht allerdings kaum von der Ital-Version ab: pericol de moarte, also auch hier &#8220;Gefahr des Todes&#8221; (wörtlich)<br />
Überigens, ich bin bezüglich der Warnung mit dir einig Cla. Meiner Meinung handelt es sich hier um eine Art &#8220;sprachlicher Humanismus&#8221;, den Tod ist doch ein &#8220;grausames&#8221; Wort und der Mensch wird eben nicht gerne an seine Ende erinnert und schon gar nicht wärend seiner Zugreise.<br />
So stellt sich mir die Frage, ob es sich hier wirklich um sprachliches Einfühlungsvermögen handelt oder um die &#8220;verharmlosung&#8221;  von Tatsachen zu gunsten des Fahrgastes?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Cla Gleiser</title>
		<link>http://verstaendlich.ch/2009/07/11/das-gegenteil-ist-dasselbe/comment-page-1/#comment-275</link>
		<dc:creator>Cla Gleiser</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 11:33:06 +0000</pubDate>
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		<description>@Heinz
Danke für diese gehaltvollen Ergänzungen. Dass man jemanden kaum aus &lt;em&gt;Lebensgefahr &lt;/em&gt;rettet, ist übrigens ein gewichtiges Argument dafür, dass &lt;em&gt;Lebensgefahr &lt;/em&gt;und &lt;em&gt;Todesgefahr &lt;/em&gt;keine Synonyme sind, also nicht dasselbe bedeuten - entgegen dem, was man beim ersten Blick auf die beiden Wörter erwarten würde (ich jedenfalls). Das erstaunt und wirft die sehr interessante Frage auf, in welcher Beziehung die beiden denn nun zueinander stehen: Ist das eine dem anderen untergeordnet? Ergänzen sie sich gegenseitig? Schliessen sie einander aus? Da springen ganz unerwartete Türen auf ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Heinz<br />
Danke für diese gehaltvollen Ergänzungen. Dass man jemanden kaum aus <em>Lebensgefahr </em>rettet, ist übrigens ein gewichtiges Argument dafür, dass <em>Lebensgefahr </em>und <em>Todesgefahr </em>keine Synonyme sind, also nicht dasselbe bedeuten &#8211; entgegen dem, was man beim ersten Blick auf die beiden Wörter erwarten würde (ich jedenfalls). Das erstaunt und wirft die sehr interessante Frage auf, in welcher Beziehung die beiden denn nun zueinander stehen: Ist das eine dem anderen untergeordnet? Ergänzen sie sich gegenseitig? Schliessen sie einander aus? Da springen ganz unerwartete Türen auf &#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Cla Gleiser</title>
		<link>http://verstaendlich.ch/2009/07/11/das-gegenteil-ist-dasselbe/comment-page-1/#comment-274</link>
		<dc:creator>Cla Gleiser</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 11:27:55 +0000</pubDate>
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		<description>@Jonas
Danke. Ich sehe das genau gleich: &lt;em&gt;Lebensgefahr &lt;/em&gt;verlangt einen Denkschritt mehr und wirkt darum verzögert. Dass du den SBB sprachliches Einfühlungsvermögen attestierst, spricht wiederum für deine Fähigkeit, stets das Positive zu sehen und zu betonen. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jonas<br />
Danke. Ich sehe das genau gleich: <em>Lebensgefahr </em>verlangt einen Denkschritt mehr und wirkt darum verzögert. Dass du den SBB sprachliches Einfühlungsvermögen attestierst, spricht wiederum für deine Fähigkeit, stets das Positive zu sehen und zu betonen. <img src='http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Heinz</title>
		<link>http://verstaendlich.ch/2009/07/11/das-gegenteil-ist-dasselbe/comment-page-1/#comment-245</link>
		<dc:creator>Heinz</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 09:02:42 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://verstaendlich.ch/?p=527#comment-245</guid>
		<description>Spannede Beobachtung!

Andere fragen sich zudem, weshalb man sich zwar in Lebensgefahr befinden kann, jedoch aus Todesgefahr gerettet wird (kann man jemanden aus der Lebensgefahr retten? Das klingt -zumindest in meinen Ohren- gewöhnungsbedürftig):
http://www.gutefrage.net/frage/lebensgefahr-todesgefahr

Einige Slawen unterhalten sich hier über die von Cla gestellte Frage hinsichtlich der slawischen Sprachen:
http://verslaven.wordpress.com/2006/12/08/lebensgefahr/

Und Latein scheint ambivalent zu sein (habe allerdings den Artikel nur grob überflogen):
http://www.zeno.org/Georges-1910/A/Lebensgefahr</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Spannede Beobachtung!</p>
<p>Andere fragen sich zudem, weshalb man sich zwar in Lebensgefahr befinden kann, jedoch aus Todesgefahr gerettet wird (kann man jemanden aus der Lebensgefahr retten? Das klingt -zumindest in meinen Ohren- gewöhnungsbedürftig):<br />
<a href="http://www.gutefrage.net/frage/lebensgefahr-todesgefahr" rel="nofollow">http://www.gutefrage.net/frage/lebensgefahr-todesgefahr</a></p>
<p>Einige Slawen unterhalten sich hier über die von Cla gestellte Frage hinsichtlich der slawischen Sprachen:<br />
<a href="http://verslaven.wordpress.com/2006/12/08/lebensgefahr/" rel="nofollow">http://verslaven.wordpress.com/2006/12/08/lebensgefahr/</a></p>
<p>Und Latein scheint ambivalent zu sein (habe allerdings den Artikel nur grob überflogen):<br />
<a href="http://www.zeno.org/Georges-1910/A/Lebensgefahr" rel="nofollow">http://www.zeno.org/Georges-1910/A/Lebensgefahr</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jonas Stutz-Kopetschny</title>
		<link>http://verstaendlich.ch/2009/07/11/das-gegenteil-ist-dasselbe/comment-page-1/#comment-244</link>
		<dc:creator>Jonas Stutz-Kopetschny</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 07:23:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://verstaendlich.ch/?p=527#comment-244</guid>
		<description>Hey Cla,
eine tatsächlich überraschende und nicht wenig amüsante Entdeckung, sehr erfrischend und, trotz des eigentlich leicht bedrückenden Inhalts der Warnung, sehr unterhaltsam!
Ich teile deine Meinung, dass die deutsche Sprache hier in diesem Zusammenhang nur zur zweitbesten Lösung greift. Nicht nur, weil das Wort &quot;Leben&quot; weniger unterbewusste Alarmsignale aussendet als das Wort &quot;Tod&quot; und somit als Warnung weniger Wirksamkeit zeigt. Vielmehr erfordert die Warnung &quot;Lebensgefahr&quot; einen Gedankenschritt mehr als die Warnung &quot;Todesgefahr&quot;. Hat man das &quot;Leben&quot; nämlich als Objekt der Gefahr erfasst, muss man erst noch die Schlussfolgerung ziehen, dass uns (bei Eintreffen der Situation, vor der gewarnt wird) nichts weniger als der Tod vor Augen steht. &quot;Lebensgefahr&quot; sagt uns schliesslich nichts mehr, als dass unser Leben in Gefahr ist. Aber in welcher Gefahr? In der Gefahr, langweilig zu werden? In der Gefahr, eintönig zu werden? In der Gefahr, vielleicht eingeschränkt zu werden? Da ist die &quot;Todesgefahr&quot; schon eindeutiger: der Tod droht. Einzig mögliche Schlussfolgerung: unser Leben ist in Gefahr, nicht mehr stattzufinden.
Aber eben, vielleicht ist das uns Schweizern einfach zu direkt. Da hat die SBB sprachliches Einfühlungsvermögen gezeigt - danke!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hey Cla,<br />
eine tatsächlich überraschende und nicht wenig amüsante Entdeckung, sehr erfrischend und, trotz des eigentlich leicht bedrückenden Inhalts der Warnung, sehr unterhaltsam!<br />
Ich teile deine Meinung, dass die deutsche Sprache hier in diesem Zusammenhang nur zur zweitbesten Lösung greift. Nicht nur, weil das Wort &#8220;Leben&#8221; weniger unterbewusste Alarmsignale aussendet als das Wort &#8220;Tod&#8221; und somit als Warnung weniger Wirksamkeit zeigt. Vielmehr erfordert die Warnung &#8220;Lebensgefahr&#8221; einen Gedankenschritt mehr als die Warnung &#8220;Todesgefahr&#8221;. Hat man das &#8220;Leben&#8221; nämlich als Objekt der Gefahr erfasst, muss man erst noch die Schlussfolgerung ziehen, dass uns (bei Eintreffen der Situation, vor der gewarnt wird) nichts weniger als der Tod vor Augen steht. &#8220;Lebensgefahr&#8221; sagt uns schliesslich nichts mehr, als dass unser Leben in Gefahr ist. Aber in welcher Gefahr? In der Gefahr, langweilig zu werden? In der Gefahr, eintönig zu werden? In der Gefahr, vielleicht eingeschränkt zu werden? Da ist die &#8220;Todesgefahr&#8221; schon eindeutiger: der Tod droht. Einzig mögliche Schlussfolgerung: unser Leben ist in Gefahr, nicht mehr stattzufinden.<br />
Aber eben, vielleicht ist das uns Schweizern einfach zu direkt. Da hat die SBB sprachliches Einfühlungsvermögen gezeigt &#8211; danke!</p>
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