2011: körperliche Unarten und die Leere am Ende des Buches

Sicherer Redner

Eigentlich* mag ich keine Nabelschau. Trotzdem wage ich einen kurzen Blick zurück ins letzte Blogjahr und lasse eine Handvoll Artikel Revue passieren. Ausgewählt habe ich jene Beiträge, die am meisten kommentiert wurden. Wobei ich eingestehen muss, dass sich die Kommentaraktivität auf verständlich.ch im bescheidenen Rahmen bewegt. Wahrscheinlich bin ich zu wenig kontrovers. Also einfach zu [...] Weiterlesen:

Das Mit-Bindestrichen-sag-ich-es-in-einem-Wort-Prinzip

McDonald's-Werbung: Das Für-den-Mathespick-von-heute-lade-ich-dich-ein-Angebot.

Die Formulierung auf diesem Plakat besteht aus zwei Wörtern. Die unübersichtliche Bindestrichkette sieht zwar eigenartig aus, aber genau so muss man es machen (auch wenn die Werbung das Prinzip gezielt über die Schmerzgrenze führt): Der Bindestrich dient dazu, die einzelnen Bauteile eines Wortes einfacher erkennbar und das Wort damit leichter lesbar zu machen. Da es [...] Weiterlesen:

Vorsicht: echter Kuchen!

Warum bloss löst diese Versicherung, dass der verwendete Kuchen echt sei, in mir mehr Belustigung als Lust aus? – Und sogar eine Spur von Misstrauen kann ich in mir feststellen. Könnte es daran liegen, dass das Selbstverständliche nicht überbetont werden will, weil es sonst plötzlich nicht mehr selbstverständlich, sondern vielmehr verdächtig erscheint?     Weiterlesen:

Über Wörtergrenzen

Eine alltägliche Ursache für Missverständnisse liegt darin, dass wir die Grenzen zwischen Wörtern unterschiedlich ziehen. Wie breit darf ein Bach sein und wann wird er zum Fluss? Wie rot darf Orange sein, bevor es Rot wird? Oder wie gelb, bevor es Gelb wird? Wie viele sind “einige” und wann werden sie “viele”? Oder gar “mega [...] Weiterlesen: