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	<title>verständlich&#187; Fundsachen</title>
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	<description>[mit] Sprache gestalten</description>
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		<title>2011: körperliche Unarten und die Leere am Ende des Buches</title>
		<link>http://verstaendlich.ch/2012/01/31/2011-korperliche-unarten-und-die-leere-am-ende-des-buches/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 09:47:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla Gleiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundsachen]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresrückblich]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich* mag ich keine Nabelschau. Trotzdem wage ich einen kurzen Blick zurück ins letzte Blogjahr und lasse eine Handvoll Artikel Revue passieren. Ausgewählt habe ich jene Beiträge, die am meisten kommentiert wurden. Wobei ich eingestehen muss, dass sich die Kommentaraktivität auf verständlich.ch im bescheidenen Rahmen bewegt. Wahrscheinlich bin ich zu wenig kontrovers. Also einfach zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eigentlich* mag ich keine Nabelschau.</strong></p>
<p>Trotzdem wage ich einen kurzen <strong>Blick zurück ins letzte Blogjahr</strong> und lasse eine Handvoll Artikel Revue passieren. Ausgewählt habe ich jene Beiträge, die am meisten kommentiert wurden. Wobei ich eingestehen muss, dass sich die Kommentaraktivität auf verständlich.ch im bescheidenen Rahmen bewegt.</p>
<p><strong>Wahrscheinlich bin ich zu wenig kontrovers.</strong></p>
<p>Also einfach zu brav.</p>
<p>(Diese Einsicht wirft vielleicht noch einen Vorsatz für 2012 ab!)</p>
<h3><a href="http://verstaendlich.ch/2011/01/07/selbstsabotage-durch-korperliche-unarten/">Selbstsabotage durch körperliche Unarten</a></h3>
<p>Den Auftakt macht der dritte Artikel meiner <strong>Serie über rhetorische Selbstsabotage</strong>. Es ging um die einfache Frage: <strong>Wie untergrabe ich meine eigene Wirkung und Glaubwürdigkeit?</strong> Dieser <a title="Selbstsabotage durch körperliche Unarten" href="http://verstaendlich.ch/2011/01/07/selbstsabotage-durch-korperliche-unarten/">Artikel</a> widmete sich ganz dem Aspekt <strong>&#8220;verräterische Körpersprache&#8221;</strong>. Ich jammerte über instabiles Stehen, ringende oder fehlplatzierte Hände und hektische Bühnenspaziergänge.</p>
<p>Doch schon kurz darauf hiess es: Genug gejammert!<span id="more-2634"></span></p>
<h3><a href="http://verstaendlich.ch/2011/01/14/der-anfang-vom-ende-der-unsicherheit/">Der Anfang vom Ende der Unsicherheit</a></h3>
<p><img class="size-thumbnail wp-image-1813 alignright" title="Sicherer Redner" src="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/sicherer-redner-web-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p>betrachtete Strategien für <strong>unsichere Redner, die sichere Redner werden wollen</strong>. Ich beschrieb <strong>vier Anfahrtswege</strong>: gute Vorbereitung, sicheres Auftreten, die Liebe zum Publikum und Echtheit.</p>
<p>Wer sich vom &#8220;sicheren Auftreten&#8221; als Strategie zu mehr Sicherheit an Baron Münchhausen erinnert fühlt, der sich an seinem eigenen Haarschopf aus dem Sumpf zog, liegt gar nicht so daneben.</p>
<p>Links zu allen Artikeln der Serie sind <a href="http://verstaendlich.ch/2010/11/16/warum-redner-sich-selbst-sabotieren-und-wie/">hier</a> zu finden.</p>
<h3><a href="http://verstaendlich.ch/2011/06/24/sunset-park-von-paul-auster-was-bleibt-ist-die-leere/">Sunset Park von Paul Auster: Was bleibt, ist die Leere</a></h3>
<p><img class="size-thumbnail wp-image-2119 alignright" title="Paul Austers &quot;Sunset Park&quot;: die letzte Seite" src="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/Paul-Auster-Sunset-Park-last-words-web-150x150.jpg" alt="Die letzte Seite von Paul Austers Roman &quot;Sunset Park&quot;" width="150" height="150" /></p>
<p>Mein <strong>Lektürebericht über Austers Roman <em>Sunset Park</em></strong> konzentrierte sich ganz auf die letzte Seite. Und dort vor allem darauf, was nicht dasteht.</p>
<p><strong>Spoilerwarnung: Es geht um den Schluss dieses Romans! Es beklage sich also keiner, dass ich den Schluss verrate.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><a href="http://verstaendlich.ch/2011/07/11/der-vorrang-der-flipchart/">Der Vorrang der Flipchart</a></h3>
<p><img class="size-thumbnail wp-image-2149 alignright" title="Der Vorrang der Flipchart" src="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/Vorrang-der-Flipchart-web-150x150.jpg" alt="Die Flipchart: Nummer 1 auf dem Podest der Präsentationsmedien, und zwar mit Abstand" width="150" height="150" /></p>
<p>Der Titel gibt schon alles preis. Unweise ist das für einen, der Menschen neugierig machen und zum Weiterlesen verleiten möchte.</p>
<p>Aber so ist das nun einmal mit der Liebe: Sie bahnt sich ihren Weg; durch alle Widerstände, durch alle strategische Zurückhaltung hindurch.</p>
<p>Dieser Artikel sprach von meiner <strong>Liebe zur Flipchart. Und was bei der Liebe sonst unmöglich ist: Ich lieferte auch Gründe.</strong></p>
<p><strong></strong>Ein bisschen ging es auch darum, weshalb <strong>Powerpoint Schnee von vorgestern</strong> ist. Das musste einfach sein.</p>
<h3><a href="http://verstaendlich.ch/2011/11/09/der-ungunstigste-satz-fur-einen-schreibfehler/">Der ungünstigste Satz für einen Schreibfehler</a></h3>
<p><img class="size-thumbnail wp-image-2402 alignright" title="Qualität ist unsere stärke" src="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/Qualitaet-ist-unsere-staerke-web-150x150.jpg" alt="Aufschrift auf einem Lastwagen: &quot;Qualität ist unsere stärke&quot; – inklusive Schreibfehler" width="150" height="150" /></p>
<p>Ein Fundstück.</p>
<p>Viel mehr gibt es dazu nicht zu sagen.</p>
<p>Ich ringe jeweils darum, mich beim Kommentieren der <a href="http://verstaendlich.ch/category/fundsachen/">Fundstücke</a> zurückzuhalten, um der <strong>kreativen Analyseenergie meiner Leser</strong> mehr Raum zu lassen (falls denn heute noch jemand einige Sekunden über einem Foto verharren kann). Denn lernen kann man überall etwas.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>* <em>Eigentlich</em> – wohl das schlechteste Wort für die Eröffnung eines Textes.</strong> <em>Eigentlich</em> relativiert alles, packt alles in Watte, nimmt den Widerspruch, das <em>Aber</em>, bereits vorweg. <em>Eigentlich</em> hätte eigentlich einen eigenen Artikel verdient.</p>
<div></div>
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		<title>Der ungünstigste Kontext für Schreibfehler</title>
		<link>http://verstaendlich.ch/2011/12/07/der-ungunstigste-kontext-fur-schreibfehler/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 13:53:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla Gleiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundsachen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontext]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtschreibung]]></category>

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		<description><![CDATA[In Ergänzung zu meinem Hinweis auf den ungünstigsten Satz für einen Schreibfehler. Hier entscheidet wieder einmal der Kontext. Und das gleich doppelt. &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/Wie-kann-Babylon-Ihnen-helfe.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2463" title="Wie kann Babylon Ihnen helfe?" src="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/Wie-kann-Babylon-Ihnen-helfe.jpg" alt="Online-Inserat für die elektronische Rechtschreibprüfung &quot;Babylon&quot; – Rechtschreibfehler inklusive!" width="152" height="514" /></a>In Ergänzung zu meinem <a title="verständlich.ch: Der ungünstigste Satz für einen Schreibfehler" href="http://verstaendlich.ch/2011/11/09/der-ungunstigste-satz-fur-einen-schreibfehler/">Hinweis</a> auf den ungünstigsten <em>Satz</em> für einen Schreibfehler.</p>
<p>Hier entscheidet wieder einmal der Kontext. Und das gleich doppelt.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Das Mit-Bindestrichen-sag-ich-es-in-einem-Wort-Prinzip</title>
		<link>http://verstaendlich.ch/2011/11/14/das-mit-bindestrichen-sag-ich-es-in-einem-wort-prinzip/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Nov 2011 09:11:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla Gleiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundsachen]]></category>
		<category><![CDATA[Bindestrich]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Formulierung auf diesem Plakat besteht aus zwei Wörtern. Die unübersichtliche Bindestrichkette sieht zwar eigenartig aus, aber genau so muss man es machen (auch wenn die Werbung das Prinzip gezielt über die Schmerzgrenze führt): Der Bindestrich dient dazu, die einzelnen Bauteile eines Wortes einfacher erkennbar und das Wort damit leichter lesbar zu machen. Da es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/mit-bindestrich-wort-web.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2413" title="ein langes Mit-Bindestrich-Wort" src="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/mit-bindestrich-wort-web-225x300.jpg" alt="McDonald's-Werbung: Das Für-den-Mathespick-von-heute-lade-ich-dich-ein-Angebot." width="225" height="300" /></a>Die Formulierung auf diesem Plakat besteht aus zwei Wörtern.</p>
<p>Die unübersichtliche Bindestrichkette sieht zwar eigenartig aus, aber genau so muss man es machen (auch wenn die Werbung das Prinzip gezielt über die Schmerzgrenze führt):</p>
<p><strong>Der Bindestrich dient dazu, die einzelnen Bauteile eines Wortes einfacher erkennbar und das Wort damit leichter lesbar zu machen.</strong></p>
<p>Da es sich bei dem Monstrum um ein Hauptwort (Substantiv) handelt, sind zudem das erste sowie das letzte Element gross zu schreiben, ganz unabhängig davon, um welche Wortart es sich bei ihnen handelt.</p>
<p>Mehr über den Umgang mit dem Bindestrich und darüber, warum er eigentlicht <em>Trennstrich</em> heissen sollte, gibt&#8217;s <a href="http://verstaendlich.ch/2009/12/17/bindestrich-mit-oder-ohne/">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der ungünstigste Satz für einen Schreibfehler</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 07:50:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla Gleiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundsachen]]></category>
		<category><![CDATA[Gross- und Kleinschreibung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/Qualitaet-ist-unsere-staerke-web.jpg"><img class="alignnone  wp-image-2402" title="Qualität ist unsere stärke" src="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/Qualitaet-ist-unsere-staerke-web.jpg" alt="Aufschrift auf einem Lastwagen: &quot;Qualität ist unsere stärke&quot; – inklusive Schreibfehler" width="580" height="435" /></a></p>
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		</item>
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		<title>Vorsicht: echter Kuchen!</title>
		<link>http://verstaendlich.ch/2011/11/07/vorsicht-echter-kuchen/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 07:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla Gleiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundsachen]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum bloss löst diese Versicherung, dass der verwendete Kuchen echt sei, in mir mehr Belustigung als Lust aus? – Und sogar eine Spur von Misstrauen kann ich in mir feststellen. Könnte es daran liegen, dass das Selbstverständliche nicht überbetont werden will, weil es sonst plötzlich nicht mehr selbstverständlich, sondern vielmehr verdächtig erscheint? &#160; &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/mit-ECHTEM-Kuchen-web.jpg"><img class="size-medium wp-image-2373 alignleft" title="Die Schokolade mit ECHTEM Kuchen " src="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/mit-ECHTEM-Kuchen-web-300x219.jpg" alt="Milka-Plakatwerbung: Die Schokolade mit echtem Kuchen drin." width="300" height="219" /></a>Warum bloss löst diese Versicherung, dass der verwendete Kuchen echt sei, in mir mehr Belustigung als Lust aus? – Und sogar eine Spur von Misstrauen kann ich in mir feststellen.</p>
<p>Könnte es daran liegen, dass <strong>das Selbstverständliche nicht überbetont werden will</strong>, weil es sonst plötzlich nicht mehr selbstverständlich, sondern vielmehr verdächtig erscheint?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Über Wörtergrenzen</title>
		<link>http://verstaendlich.ch/2011/11/04/uber-wortergrenzen/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 08:40:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla Gleiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundsachen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine alltägliche Ursache für Missverständnisse liegt darin, dass wir die Grenzen zwischen Wörtern unterschiedlich ziehen. Wie breit darf ein Bach sein und wann wird er zum Fluss? Wie rot darf Orange sein, bevor es Rot wird? Oder wie gelb, bevor es Gelb wird? Wie viele sind &#8220;einige&#8221; und wann werden sie &#8220;viele&#8221;? Oder gar &#8220;mega [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine alltägliche Ursache für Missverständnisse liegt darin, dass <strong>wir die Grenzen zwischen Wörtern unterschiedlich ziehen</strong>.</p>
<p>Wie breit darf ein Bach sein und wann wird er zum Fluss?</p>
<p><strong>Wie rot darf Orange sein, bevor es Rot wird?</strong> Oder wie gelb, bevor es Gelb wird?</p>
<p>Wie viele sind &#8220;einige&#8221; und wann werden sie &#8220;viele&#8221;? Oder gar &#8220;mega viele&#8221;?</p>
<p><a href="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/mittagspause-bis-18-uhr-web.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-2357" title="Mittagspause bis 18 Uhr" src="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/mittagspause-bis-18-uhr-web-300x225.jpg" alt="Schild an der Tür eines Geschäfts: &quot;Mittagspause bis 18 Uhr&quot;" width="300" height="225" /></a>Und wie lange darf eine Mittagspause dauern, dass man sie noch &#8220;<em>Mittags</em>pause&#8221; nennen darf?</p>
<p><strong>Beinahe müssten wir von Glück reden, wenn wir einander überhaupt verstehen.</strong></p>
<p>Mein Fotofundus sprachlicher Kuriositäten aus dem Alltag droht überzulaufen. Daher werde ich ihn in den nächsten Tagen mit einer Reihe bebilderter und wortkarger Artikel abbauen.</p>
<p>Das darf unterhalten und zum Schmunzeln anregen, verfolgt aber noch ein anderes Ziel: Im aufmerksamen Beobachten der sprachlichen &#8220;Ereignisse&#8221; mitten im Alltag liegen kostbare <strong>Lektionen für unsere eigene Kommunikation</strong> bereit. Sie  bieten uns zunächst einmal die <strong>Chance, aus den Fehler(che)n anderer zu lernen</strong> und daher nicht alle selbst machen zu müssen. Zusätzlich lädt uns jedes Fundstück dazu ein, <strong>uns über das Funktionieren und Nicht-Funktionieren sprachlicher Kommunikation Gedanken zu machen</strong> und so unsere Wahrnehmung und unsere Fähigkeiten auf einer grundsätzlichen Ebene auszubauen.</p>
<p>Leiten können mich dabei Fragen wie:</p>
<ul>
<li>Was stimmt oder passt hier nicht?</li>
<li>Warum bringt mich das zum Lachen?</li>
<li>Warum trifft mich das?</li>
<li>Warum ist das missverständlich?</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie gläubig sind Sie? (In Prozenten, bitte.)</title>
		<link>http://verstaendlich.ch/2011/09/09/wie-glaubig-sind-sie-in-prozenten-bitte/</link>
		<comments>http://verstaendlich.ch/2011/09/09/wie-glaubig-sind-sie-in-prozenten-bitte/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Sep 2011 06:47:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla Gleiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundsachen]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedem sein Mass des Glaubens. (Mehr zu Mass und Massen gibt es übrigens hier.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedem sein Mass des Glaubens. (Mehr zu Mass und Massen gibt es übrigens <a href="http://verstaendlich.ch/2011/06/03/das-mass-ist-voll-dasselbe-ist-das-gegenteil/">hier</a>.)</p>
<p><a href="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/zu-80-Prozent-gl%C3%A4ubig-web.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2261" title="zu 80 % gläubig" src="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/zu-80-Prozent-gl%C3%A4ubig-web.jpg" alt="In einem Inserat wird eine &quot;zu 80% gläubige Kleinkindererziehrin&quot; gesucht." width="619" height="480" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Behandlungsgebühr für Schwarzfahrer</title>
		<link>http://verstaendlich.ch/2011/08/19/behandlungsgebuhr-fur-schwarzfahrer/</link>
		<comments>http://verstaendlich.ch/2011/08/19/behandlungsgebuhr-fur-schwarzfahrer/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 06:39:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla Gleiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundsachen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wohin führt das noch? – Jetzt geht Schwarzfahren auch schon auf die Krankenkasse!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wohin führt das noch? – Jetzt geht Schwarzfahren auch schon auf die Krankenkasse!</p>
<p><a href="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/Behandlungsgeb%C3%BChr-f%C3%BCr-Schwarzfahrer-web.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-2225" title="Behandlungsgebühr für Schwarzfahrer" src="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/Behandlungsgeb%C3%BChr-f%C3%BCr-Schwarzfahrer-web.jpg" alt="Informationstafel in einem Bus: &quot;Bei nicht sofortiger Bezahlung wird eine Behandlungsgebühr von Fr. 20.- verrechnet.&quot;" width="620" height="334" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Kontext entscheidet</title>
		<link>http://verstaendlich.ch/2011/06/17/der-kontext-entscheidet-6/</link>
		<comments>http://verstaendlich.ch/2011/06/17/der-kontext-entscheidet-6/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 05:39:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla Gleiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundsachen]]></category>
		<category><![CDATA[Kontext]]></category>
		<category><![CDATA[Mehrdeutigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Zug aufgenommen. Gibt es da noch andere Luft?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zug aufgenommen.</p>
<p>Gibt es da noch andere Luft?</p>
<p><a href="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/bei-zugluft-fenster-schliessen-web.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2107" title="Bei Zugluft Fenster schliessen!" src="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/bei-zugluft-fenster-schliessen-web.jpg" alt="Beschriftung auf einem Zugfenster: &quot;Bei Zugluft ist dieses Fenster zu schliessen.&quot;" width="600" height="800" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Unglaubwürdig durch inneren Widerspruch</title>
		<link>http://verstaendlich.ch/2011/02/18/unglaubwurdig-durch-inneren-widerspruch/</link>
		<comments>http://verstaendlich.ch/2011/02/18/unglaubwurdig-durch-inneren-widerspruch/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 14:05:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla Gleiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundsachen]]></category>
		<category><![CDATA[Innerer Widerspruch]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstsabotage]]></category>

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		<description><![CDATA[Eben erst habe ich hier eine ganze Artikelreihe über Selbstsabotage beim Reden veröffentlicht, also darüber, wie ein Redner ganz alleine seiner Botschaft alle Kraft nehmen (oder aber genau das vermeiden) kann. Aber was soll ich denn machen, wenn mir Beispiele vor die Nase gesetzt werden wie diese Liste aus einer Online-Werbung, auf die ich gestern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/an-oberster-Stelle.jpg"><img class="size-full wp-image-1894 alignright" title="an oberster Stelle" src="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/an-oberster-Stelle.jpg" alt="" width="301" height="342" /></a>Eben erst habe ich hier eine ganze <a href="http://verstaendlich.ch/2010/11/16/warum-redner-sich-selbst-sabotieren-und-wie/">Artikelreihe</a> über Selbstsabotage beim Reden veröffentlicht, also darüber, <strong>wie ein Redner ganz alleine seiner Botschaft alle Kraft nehmen (oder aber genau das vermeiden) kann.</strong></p>
<p>Aber was soll ich denn machen, wenn mir Beispiele vor die Nase gesetzt werden wie diese Liste aus einer Online-Werbung, auf die ich gestern stiess? (Zu beachten ist der unterste Punkt.)</p>
<p>Etwa schweigen?</p>
<p>Das geht doch nicht!</p>
<p>Einmal mehr ist der Beweis erbracht:</p>
<p><strong>Es ist ganz einfach, etwas zu sagen, und genau gleichzeitig das exakte Gegenteil davon zu sagen.</strong></p>
<p>Das lässt den aufmerksamen Leser zunächst einmal Schmunzeln. Doch nach dem Schmunzeln kommt er zum – für den Anbieter vernichtenden – Schluss: <strong>Hier stimmt etwas nicht.</strong></p>
<p>Im konkreten Fall lautet dieser Schluss: Nein, Hygiene und Professionalität stehen nicht an oberster Stelle. Würden sie wirklich an oberster Stelle stehen, dann würden sie auch an oberster Stelle stehen.</p>
<p>Sie stehen aber ganz unten.</p>
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