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	<title>verständlich&#187; Rechtschreibung</title>
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	<description>[mit] Sprache gestalten</description>
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		<title>Der Binde- als Ergänzungsstrich</title>
		<link>http://verstaendlich.ch/2012/02/22/der-binde-als-erganzungsstrich/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 07:41:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla Gleiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rechtschreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Angst vor dem Metzger]]></category>
		<category><![CDATA[Bindestrich]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bindestrich ist ein nützlicher Helfer bei der Spracharbeit. Er erleichtert die Übersicht beim Lesen, wenn er die Bausteine langer Wortverbindungen sichtbar macht, und er hilft im Eifer des Schreibens, Kompliziertes zwar nicht elegant, dafür aber effektiv zu gigantischen Ein-Wort-Verbindungen zusammenzumontieren. Doch er kann noch mehr! Das wird einem manchmal erst bewusst, wenn er fehlt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Bindestrich ist ein nützlicher Helfer bei der Spracharbeit.</strong> Er erleichtert die Übersicht beim Lesen, wenn er die <a href="http://verstaendlich.ch/2009/12/17/bindestrich-mit-oder-ohne/">Bausteine langer Wortverbindungen sichtbar macht</a>, und er hilft im Eifer des Schreibens, Kompliziertes zwar nicht elegant, dafür aber effektiv zu gigantischen <a href="http://verstaendlich.ch/2011/11/14/das-mit-bindestrichen-sag-ich-es-in-einem-wort-prinzip/">Ein-Wort-Verbindungen zusammenzumontieren</a>.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-2672" style="border-style: initial; border-color: initial;" title="Blut + Leberwurst web" src="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/Blut-+-Leberwurst-web-198x300.jpg" alt="Werbeschild vor der Metzgerei: &quot;Blut + Leberwurst&quot;" width="198" height="300" /></p>
<p><strong>Doch er kann noch mehr!</strong> Das wird einem manchmal erst bewusst, wenn er fehlt, wie auf diesem Schild, das ich vor unserer örtlichen Metzgerei fotografiert habe.</p>
<p>Das &#8220;hausgemachte Blut&#8221; beunruhigte mich, und ich wechselte sicherheitshalber die Strassenseite.</p>
<p>Der Bindestrich hat die <strong>Fähigkeit, unsere Sprache sparsamer und damit leichter zu machen.</strong> <strong>Bei Aufzählungen, die denselben sprachlichen Baustein enthalten, kann der Bindestrich diesen ersetzen.</strong> (In dieser Funktion wird er auch <em>Ergänzungsstrich</em> genannt.) Meine Sprechwerkzeuge danken es ihm darum, wenn sie auf dem Markt nicht &#8220;Regenmäntel, Wintermäntel, Strickmäntel, Steppmäntel und Bademäntel!&#8221; anpreisen müssen (oder müssten, wenn ich Mantelmarktfahrer wäre). Stattdessen übernimmt der Bindestrich die <strong>Funktion eines Platzhalters</strong> für den bei allen identischen und erst am Schluss genannten 2. Wortbaustein <em>Mantel</em>.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Regen-, Winter-, Strick-, Stepp- und Bademäntel!<span id="more-2668"></span></p>
<p>Das funktioniert sogar dann, <strong>wenn die zusammengesetzten Begriffe in ihrer kompletten Form ohne Bindestrich geschrieben werden.</strong> (Und der <em>Wintermantel</em> ist ja nun nicht so unübersichtlich, dass er nach einem Bindestrich verlangen würde. <em>Winter-Mantel?</em> Eher nicht.)</p>
<p>Und <strong>auch den ersten Teil eines zusammengesetzten Begriffs</strong> kann der Bindestrich in dieser Weise vertreten:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Regenmäntel, -hüte  und -schirme (für &#8220;Regenmäntel, Regenhüte und Regenschirme&#8221;)</p>
<p>oder – um zum Thema &#8220;bedrohliche Metzgerei&#8221; zurückzukehren:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Blutwürste und -konserven (für &#8220;Blutwürste und Blutkonserven&#8221;)</p>
<p>Und <strong>sogar eine Kombination schafft der Tausendsassa Bindestrich.</strong> Dazu benötigen wir aus drei Bausteinen zusammengesetzte Wörter:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Hausgemacht in unserer eigenen Blutwurst- und -konservenproduktion. (Für &#8220;Blutwurstproduktion und Blutkonservenproduktion&#8221;)</p>
<p>Widerlich? Klar, dafür aber einprägsam.</p>
<p>Und schliesslich: Der Bindestrich entschlackt auch die <strong>Verbindung von zusammengesetzten Hauptwörtern und Adjektiven (Artwörtern):</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">Blut-, Leber-, Hans- und andere hausgemachte Würste</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bindestrich: mit oder ohne?</title>
		<link>http://verstaendlich.ch/2009/12/17/bindestrich-mit-oder-ohne/</link>
		<comments>http://verstaendlich.ch/2009/12/17/bindestrich-mit-oder-ohne/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 17:02:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla Gleiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rechtschreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Bindestrich]]></category>
		<category><![CDATA[Zusammenschreibung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bindestrich trägt seinen Namen eigentlich zu Unrecht. Er ist ein Trennstrich. Diesen Unterschied vor Augen zu haben, hat mir geholfen, seine Verwendung zu verstehen und ihn richtig und zum Nutzen der Menschheit einzusetzen. Dieser Strich verbindet also nicht, er trennt viel eher. Was trennt er? Er trennt zwei Wortbausteine. Wozu trennt er sie? Um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bindestrich trägt seinen Namen eigentlich zu Unrecht. Er ist ein Trennstrich. Diesen Unterschied vor Augen zu haben, hat mir geholfen, seine Verwendung zu verstehen und ihn richtig und zum Nutzen der Menschheit einzusetzen.</p>
<p>Dieser Strich verbindet also nicht, er trennt viel eher.</p>
<p><em>Was trennt er?</em></p>
<p>Er trennt zwei Wortbausteine.</p>
<p><em>Wozu trennt er sie?</em></p>
<p>Um das Wort, das aus diesen Bausteinen zusammengesetzt ist, verständlicher zu machen.</p>
<p>Es ist also wieder einmal eigentlich ganz einfach: Dieser Strich verbindet nicht zwei separate Wörter, er trennt zwei verbundene Wörter. Oder anders gesagt: Die Alternative zu diesem Strich ist nicht die Getrenntschreibung, sondern die Zusammenschreibung.</p>
<p>Die Idee zu diesem Beitrag kam mir übrigens, als ich vor dieser Kaffeemaschine auf meine Schale* wartete:<em> </em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/kaffeebecher_web.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-892" title="kaffeebecher_web" src="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/kaffeebecher_web.jpg" alt="kaffeebecher_web" width="454" height="324" /></a></p>
<p><em><span id="more-888"></span>Kaffee Becher</em> ist ein Fall für den Strich! Denn <em>Kaffee Becher</em> ist sowieso falsch. Man könnte allenfalls <em>Kaffeebecher </em>sagen, oder dann eben nach Einsetzen des Striches <em>Kaffee-Becher</em>. Oder <em>Milch-Becher </em>oder <em>Cappuccino-Becher </em>oder <em>Latte-macchiato-Becher**</em>. In jedem Fall geht es bei jedem der vier Begriffe um 1 Wort. Und <em>Kaffeebecher </em>ist 1 Wort.</p>
<p>Ob man nun einen solchen Strich setzt oder die Wortbausteine zusammenschreibt, entscheidet sich an zwei Faktoren:</p>
<ol>
<li>Grammatik: Mit dem Setzen eines Bindestriches kann man den Bau eines zusammengesetzten Wortes sichtbar machen. Das kann manchmal wichtig sein. So ist bei <em>Geisterkenntnis </em>nicht klar, ob <em>Geist-Erkenntnis</em> oder <em>Geister-Kenntnis</em> gemeint ist (Beispiel von <a href="http://www.amazon.de/Richtiges-Deutsch-Rechtschreiblehre-Ber%C3%BCcksichtigung-Rechtschreibreform/dp/3038234400?&amp;camp=2474&amp;linkCode=wey&amp;tag=textmitprof-21&amp;creative=9006" target="_blank">Heuer</a>).</li>
<li>Lesbarkeit: Der Bindestrich kann dem Leser helfen, unübersichtliche Schriftbilder leichter zu erfassen. Er wird daher spätestens dann gesetzt, wenn ein Wort aus mehr als drei Wörtern zusammengebaut ist. Wie zum Beispiel: <em>Kirchgemeindeversammlungs-Protokoll</em>.</li>
</ol>
<p>Diese beiden Faustregeln zwingen zum Schluss, dass es auf meiner Kaffeemaschine <em>Kaffeebecher und</em> <em>Milchbecher</em> heissen sollte. Den <em>Cappuccinobecher </em>würde ich aus Gründen der Lesbarkeit mit einem Strich versehen: <em>Cappuccino-</em><em>Becher</em>. Für den beliebten Latte macchiato müssen wir sogar zwei Striche bemühen. Da <em>Latte </em>und <em>macchiato</em> zwei Wörter sind, ist die Zusammenschreibung mit <em>Becher </em>kein Thema. Es heisst also richtig <em>Latte-macchiato-Becher</em>.</p>
<p>Man spürt: Es ist ein bisschen Gefühlssache. Das ist schön, weil es das in der Rechtschreibung nicht sehr häufig gibt und weil es zur Jahreszeit passt.</p>
<p>* &#8220;Schale&#8221; sagen wir Schweizer zum Milchkaffee. Es soll mich aber jetzt bitte niemand fragen, weshalb. Ich weiss es nicht &#8211; obwohl spätestens seit dem <a href="http://verstaendlich.ch/2009/12/11/wordle-was-wirklich-zahlt/">letzten Beitrag</a> kein Zweifel mehr daran bestehen kann, dass ich ein wahrer Schweizer bin.</p>
<p>** Gemäss Duden ist <em>macchiato </em>in <em>Latte macchiato</em> klein zu schreiben. Weshalb auch nicht?</p>
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		<title>Apostroph: die Verunstaltung des Genitiv’s</title>
		<link>http://verstaendlich.ch/2009/02/23/apostroph-die-verunstaltung-des-genitiv%e2%80%99s/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 06:20:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla Gleiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rechtschreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Apostroph]]></category>
		<category><![CDATA[Genitiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Er verursacht mir Schmerzen, denn er ist nicht nur falsch, er sieht auch hässlich aus: der Apostroph beim Genitiv. Deshalb hier ganz knapp und klar: Der deutsche Genitiv (Wesfall) steht ohne Apostroph. Besonders grosszügig wird er dennoch hinter Eigennamen gesetzt. So ist dann von Natalie&#8217;s Freunden oder Stefan’s Geburtstag die Rede. Dann könnte man ja [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Er verursacht mir Schmerzen, denn er ist nicht nur falsch, er sieht auch hässlich aus: der Apostroph beim Genitiv. Deshalb hier ganz knapp und klar:</p>
<p>Der deutsche Genitiv (Wesfall) steht ohne Apostroph.</p>
<p><a href="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/apostroph-web.jpg"><img style="border-right: 0px; border-top: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-left: 0px; margin-right: auto; border-bottom: 0px" title="Apostroph_web" src="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/apostroph-web-thumb.jpg" border="0" alt="Apostroph_web" width="454" height="267" /></a></p>
<p>Besonders grosszügig wird er dennoch hinter Eigennamen gesetzt. So ist dann von <em>Natalie&#8217;s Freunden</em> oder <em>Stefan’s Geburtstag </em>die Rede. Dann könnte man ja auch gleich <em>Stefan’s birthday</em> sagen, das versteht hier auch jeder und zudem wäre es richtig. Denn im Gegensatz zum Deutschen markiert das Englische den Genitiv tatsächlich mit einem Apostroph. Von dort haben wir ihn übernommen. Ein weiterer <a href="http://verstaendlich.ch/2008/11/18/anglizismen-wenn-englisch-deutsch-wird/" target="_blank">Anglizismus</a> also, wenn auch einer der besonders nervenden Sorte.</p>
<p>Ich vermute ausserdem, dass sich hier einmal mehr die tief sitzende Überzeugung zeigt, dass beim Reden und Schreiben nicht <em>weniger</em> mehr ist, sondern <em>mehr</em>. Wenn ich mehr Zeichen verwende, sieht das nach mehr und wichtigerem Inhalt aus. Das können dann Apostrophe sein, aber auch Buchstaben und Silben oder Wörter. <em>Thematik </em>klingt besser als <em>Thema</em>. Und es  wirkt wissenschaftlicher, vom <em>Auftreten von gesellschaftlichen Spannungen </em>zu sprechen als einfach nur von <em>gesellschaftlichen Spannungen</em>. Dabei würde das völlig ausreichen, weil damit in der Regel bereits alles gesagt ist. Der Apostroph hat eine ähnliche Wirkung, weil er den Text etwas fremd erscheinen lässt, etwas gelehrter, etwas gescheiter. Schliesslich setzt nicht jeder einen Apostroph. (Gott sei Dank!)</p>
<p>Nachtrag: Da gibt es doch tatsächlich einen Blog, der sich nur mit Fällen von Apostrophmissbrauch befasst: <a href="http://www.apostropheabuse.com/">www.apostropheabuse.com</a> (englisch). Unterhaltsam &#8211; aber ich würde als Autor depressiv werden.</p>
<p>Noch ein Nachtrag: Da gibt es doch tatsächlich eine Seite, die dasselbe auf deutsch erledigt: <a href="http://www.apostrophen-alarm.de" target="_blank">apo&#8217;strophen-alarm.de</a>. Sehr unterhaltsam &#8211; und mit einer umfangreichen <a href="http://apostrophen-alarm.de/apo-mitstreiter.html" target="_blank">Linkliste</a>.</p>
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		<title>Anglizismen: Wenn Englisch Deutsch wird.</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 06:51:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla Gleiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rechtschreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Anglizismen]]></category>
		<category><![CDATA[Lehnwörter]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute in der Neuen Zürcher Zeitung (S. B6, Artikel “Bittorrent für alle”): “Seit vor rund zehn Jahren in den USA die Schallplattenfirmen den Verkauf von MP3-Players gerichtlich zu stoppen versuchten, hat es schon viele absurde Prozesse gegeben, mit denen die alten Geschäftsmodelle dieser Brache zu retten versucht wurde.” Einmal abgesehen davon, dass die Konstruktion dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute in der <a href="http://www.nzz.ch" target="_blank">Neuen Zürcher Zeitung</a> (S. B6, Artikel “Bittorrent für alle”):</p>
<blockquote><p>“Seit vor rund zehn Jahren in den USA die Schallplattenfirmen den Verkauf von MP3-Players gerichtlich zu stoppen versuchten, hat es schon viele absurde Prozesse gegeben, mit denen die alten Geschäftsmodelle dieser Brache zu retten versucht wurde.”</p></blockquote>
<p>Einmal abgesehen davon, dass die Konstruktion dieses Satzes einige Wünsche offen lässt (zum Beispiel den nach Verständlichkeit): <i>MP3-Players? Players?</i> Das klingt mir seltsam in den Ohren. Natürlich lautet die englische Mehrzahl von <i>player players</i>. Da wir hier aber keinen englischen Text vor uns haben, sondern einen deutschen, ist der MP3-Player hier nicht einfach englisch, sondern eine Entlehnung aus dem Englischen. Solche Entlehnungen richten sich weitgehend nach den grammatischen Regeln der Sprache, in die sie aufgenommen wurden. Einige bilden die Mehrzahl tatsächlich auf –s, so zum Beispiel <i>Job, Hobby, Handy</i> oder <i>Baby</i>; nicht aber <i>Teenager, Browser</i> oder eben <i>MP3-Player</i>, die in der Mehrzahl unverändert bleiben. Ob ich also einen Browser oder vier Browser auf meinem Computer installiert habe, spielt mindestens für die Grammatik keine Rolle. Im oben zitierten Satz stehen die Player im Dativ und haben daher Anspruch auf die Endung –n, die im Deutschen in der Regel bei diesem Fall zum Zuge kommt. Korrekt heisst es also: “&#8230; den Verkauf von MP3-Playern gerichtlich zu stoppen.”</p>
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