Cla Gleiser

portrait_vorstellung

Mich begeistert es, wenn Menschen miteinander ins Gespräch kommen; ganz besonders dann, wenn jemand etwas zu sagen hat und ihm nicht egal ist, ob er verstanden wird oder nicht. Freuen kann ich mich an einem klar formulierten Satz genauso wie an einem guten Essen. Überhaupt hat Sprache für mich viel mit Genuss zu tun. Ich lese gerne – vor allem Texte, die schön zu lesen sind.

In meiner Arbeit geht es darum, zu beobachten und meine Beobachtungen dann in eine mitteilbare und verständliche Form zu bringen. Das tue ich mit Texten oder Illustrationen. Das Vorgehen ist weitgehend dasselbe; die Frage, die mich leitet, lautet in jedem Fall: Was ist die Essenz dessen, was ich sehe? Und wie lässt sich diese Essenz anderen mitteilen? Der Filter der Reduktion und Konzentration auf das Wesentliche hilft, Kommunikation klar und verständlich zu machen.

Reden und Schreiben bedeuten für mich immer Dialog – auch dann, wenn die Situation eher das Gegenteil vermuten lässt. Wenn ich schreibe, sehe ich mich im Dialog mit dem Leser, wenn ich lese, im Dialog mit dem Autor. Auch das Referieren vor Publikum bedeutet in meinen Augen Gespräch, ein Reden mit den Menschen, nicht zu ihnen. Dieses Verständnis von Reden und Schreiben fördert Offenheit und damit Begegnung, denn was ist Begegnung ohne Kommunikation?

Mein Ziel ist es, dazu beizutragen, dass Menschen miteinander ins Gespräch kommen – verständlich und offen aufeinander zugehen. Ich helfe ihnen, auszudrücken, was sie sagen wollen, besser zu verstehen, was andere sagen und manchmal auch besser zu verstehen, was sie selbst sagen wollen.

Meine Kunden

Ich arbeite mit Menschen, die etwas zu sagen haben und die sich wünschen, es so klar und schön wie möglich zu sagen. Meine Kunden sind davon überzeugt, dass ihre Botschaft wichtig ist und verstanden werden muss. Es ist ihnen deshalb nicht egal, wie sie kommunizieren. Sie suchen die beste Form. Dabei unterstütze ich sie.

… was ich für sie tue (zum Beispiel)

Ich unterrichte 12 Personen während zwei Tagen und helfe ihnen, zu tun, was sie sich kaum zugetraut hätten: eine Rede vor Publikum zu halten – ohne Manuskript und Stichwortkarten. (Wie es sich gehört!)

Ich verdichte die Unternehmenswerte, welche die Personalverantwortliche mit den Mitarbeitern erarbeitet hat, zu einprägsamen Sätzen und bringe die Kultur des Betriebes so auf den Punkt.

Ich schreibe die Rede eines viel beschäftigten Managers, für die er einfach keine Zeit hat. (Halten muss er sie leider selbst.)

Ich bringe die medizinischen Fachtexte einer Spitalwebseite in eine Form, die den Menschen zugänglich ist. Wer medizinische Informationen sucht und findet, muss sie auch verstehen können. (Ein Grundsatz, der sich noch nicht weit herumgesprochen zu haben scheint.)

Ich lektoriere die Bewerbungsunterlagen einer Hochschulabsolventin, die nicht Deutsch als Muttersprache hat. Jetzt sind sie fehlerfrei. Dazu mache ich Vorschläge, wie die Verfasserin sich sprachlich in ein besseres Licht stellen kann.

Ich verfasse die Biografie eines Unternehmers. Er steht mir für Interviews zur Verfügung, legt mir Dokumente vor – und ich lasse mich ganz auf seine Geschichte ein.

Ich stehe am Sonntag in Kirchen und rede Predigten, die den Menschen lebensrelevante Inhalte fassbar machen. (Natürlich ohne Manuskript oder Notizkarten…)

Ich stehe in Sitzungen am Flipchart und visualisiere, was die Teilnehmer in Gedanken und Worten erschaffen.

Ich lektoriere das Buchmanuskript eines Professors.

… und warum sie gerne mit mir arbeiten

Ich höre zu und frage nach, bis ich verstanden habe, was mein Kunde zu sagen hat.

Ich höre zu und frage nach, bis ich verstanden habe, was von mir erwartet wird.

Ich teile mich klar mit.

Ich habe ein geschultes Auge für Strukturen und Zusammenhänge.

Ich lache gerne.

Ich arbeite zuverlässig und halte mich an vereinbarte Termine.

Ich offeriere fair und transparent und verrechne nur die die effektiv aufgewendete Zeit.

Ich habe keine Mühe, auch einmal zu sagen: “Das weiss ich nicht.”

Ich lerne jeden Tag dazu.

Ausbildung und Weiterbildung (die relevanten Geschichten)

Ich habe an der Uni Zürich englische und deutsche Literatur- und Sprachwissenschaft studiert (Abschluss: lic. phil.) und dabei festgestellt, dass mein vermeintliches Interesse an der Sprache mehr ist: Leidenschaft. Während des Studiums entdeckte ich auch die Rhetorik als praktische und wissenschaftliche Disziplin. Sie begleitet mich seit nunmehr 15 Jahren als eines der Kernthemen meiner Arbeit.

Noch warm von der Uni habe ich bei IGW International Theologie studiert (Abschluss: MDiv) und unter anderem auch endlich begriffen, dass Sprache immer in einem gesellschaftlichen und geschichtlichen Kontext verankert ist. (Das wurde auch langsam Zeit.)

Die Coachingweiterbildung bei Coachingplus hat mich endgültig davon überzeugt, dass Menschen miteinander reden müssen, wenn sie vom Fleck kommen wollen. (Vermutet hatte ich das schon länger.) Zudem weiss ich jetzt auch, wie ich ihnen besser dabei helfen kann.

Als überzeugter Vertreter des lebenslangen Lernens kann ich es nicht lassen: Zur Zeit sitze ich an meiner Doktorarbeit in englischer Sprachwissenschaft (Uni Zürich) und bilde mich erwachsenenbildnerisch weiter.

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