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	<title>verständlich&#187; Bücher</title>
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		<title>Orte, an denen man Bücher zu Ende liest (4)</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 06:54:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla Gleiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Orte, an denen man Bücher zu Ende liest]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Darkside Park]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Leselust]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum ersten Mal habe ich mich auf ein umfangreiches Hörbuch eingelassen: Darkside Park von Ivar Leon Menger und fünf weiteren Autoren, die er für dieses Projekt engagiert hatte. Über Wochen hatten mich die Geschichten um die eigenartige Stadt Porterville auf meinem iPod begleitet, und letzten Dienstag dann war das Ende ganz nahe gerückt. Leider aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/Auf-dem-Trottoir-lesen-web.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1940" title="Auf dem Trottoir lesen" src="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/Auf-dem-Trottoir-lesen-web-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Zum ersten Mal habe ich mich auf ein umfangreiches Hörbuch eingelassen: <a href="http://darksidepark.de/" target="_blank">Darkside Park</a> von Ivar Leon Menger und fünf weiteren Autoren, die er für dieses Projekt engagiert hatte.</p>
<p>Über Wochen hatten mich die Geschichten um die eigenartige Stadt Porterville auf meinem iPod begleitet, und letzten Dienstag dann war das Ende ganz nahe gerückt. Leider aber bot der Dienstag keine Gelegenheit, sich gemütlich zurückzulehnen um die letzte Stunde mit voller Aufmerksamkeit geniessen zu können; meine Agenda war voll, ich hatte Termin nach Termin und konnte meine Abstecher nach Porterville deshalb nur sehr zerhackt dazwischenschieben.</p>
<p><strong>Und dann, ganz am Schluss, blieben noch 4 Minuten.</strong> Ich war gerade mit dem Auto auf den Parkplatz gefahren, deponierte meine Tasche im Büro und machte mich dann zu Fuss auf den Weg, um bei Freunden zu essen. Auf diesem Weg würde ich die 4 Minuten gerade unterbringen können. Doch wollte ich das? <strong>So nebenbei?</strong></p>
<p>Es <strong>erschien mir unwürdig,</strong> nachdem ich nun über Wochen immer wieder in dieser Geschichte versunken war und doch mit einiger Spannung auf den Schluss wartete. <span id="more-1928"></span>Aber das hätte ich mir natürlich früher überlegen müssen. Denn dieser Schluss hatte längst begonnen und nachdem ich die letzte Stunde schon zwischen Terminen zerpflückt angehört hatte, schien es scheinheilig, um die letzten 4 Minuten nun ein solches Theater zu machen.</p>
<p>So steckte ich den iPod in die Tasche und die Stöpsel in die Ohren und machte mich auf den Weg zu meinen Freunden und ein letztes Mal nach Porterville.</p>
<p>Zum Glück. <strong>Denn ein Buch unterwegs (und ich meine richtig unterwegs, nicht im Zug, sondern auf dem Trottoir*) fertigzuhören oder fertigzulesen, ist eine besondere und durchaus angemessene Erfahrung.</strong></p>
<p>Wenn ich ehrlich bin, muss ich nämlich eingestehen: <strong>Mein Leben ist nicht so schön planbar, dass ich mich zu jedem besonderen Anlass auf meinen Lieblingssessel zurückziehen kann, um den Moment ungestört zu geniessen.</strong> Und selbst wenn ich so geplant und mir alles zurechtgelegt habe, läuft es längst nicht immer nach Plan. Vieles geschieht darum mitten im Alltag, quasi nebenbei, auch viel Schönes. Ist es deshalb weniger schön?</p>
<p>Natürlich nicht.</p>
<p>Und <strong>da Lesen und Leben weit mehr als nur 80% ihrer Buchstaben gemeinsam haben, ist es sehr passend, auch den feierlichen Abschluss eines Buches so nebenbei zu erleben</strong>. Jedenfalls bedauerte ich den Entscheid, die letzten 4 Minuten dazwischenzuquetschen, kein bisschen. So ist das Leben nun einmal. Und einmal mehr hatte die Literatur mir geholfen, etwas über das Leben zu lernen.</p>
<p><strong>Weitere Vorteile des Trottoirs als Ort, an dem ich ein Buch zu Ende lese:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Frische Luft.</strong></li>
<li>Nach dem letzten Wort, kann ich vom Buch aufblicken und sehe Häuser, Menschen, Bäume, Autos, Abfall. So erinnert mich auch die räumliche Umgebung daran, dass ich <strong>mitten im Leben </strong>stehe und auch die Literatur sich genau dort abspielt.</li>
<li>Das Unterwegssein zwingt mich, <strong>vorwärtszulesen</strong>. Da gibt es kein  Innehalten oder Zurückblättern oder &#8220;Wie war das noch gleich am Anfang?&#8221;  Jetzt lese ich dieses Buch zu Ende.</li>
<li>Ich <strong>spüre meinen Körper</strong> mehr, als wenn ich faul irgendwo rumsitze. Und Lesen ist auch eine körperliche Erfahrung.</li>
<li>Ich bin eigentlich allein – und daher <strong>frei, meinen Gefühlsregungen Ausdruck zu geben</strong>. Wer soll sich schon daran stören, dass ich den Rest meines Weges zum Bahnhof weinend zurücklege?</li>
</ul>
<p><strong>Nachteile des Trottoirs als Ort, an dem ich ein Buch zu Ende lese:</strong></p>
<ul>
<li>Mangelhafte Aufmerksamkeit beim <strong>Überqueren einer Strasse</strong> kann schwerwiegende Folgen haben.</li>
<li>Je nach Veranlagung kann das Fertiglesen auf dem Trottoir <strong>Überforderung, Stress und heftige innere Unruhe</strong> auslösen. Dieser Punkt könnte aber auch bei den Vorteilen stehen.</li>
<li>Man könnte irgendwo hintreten, <strong>wo man nicht hintreten will</strong>.</li>
<li>Es ist <strong>schwierig, Kaffee zu trinken</strong>.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>* Trottoir ist unser schönes (weil aus dem Französischen geborgtes) schweizerdeutsches Wort für den Gehsteig.<strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Orte, an denen man Bücher zu Ende liest (3)</title>
		<link>http://verstaendlich.ch/2010/10/08/orte-an-denen-man-bucher-zu-ende-liest-3/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 12:17:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla Gleiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Orte, an denen man Bücher zu Ende liest]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Leselust]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Nick Hornby]]></category>

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		<description><![CDATA[Es musst ja wieder einmal soweit kommen. Den grössten Teil meiner Lesearbeit leiste ich unterwegs, und das bedeutet, dass ein grosser Teil dieses grössten Teiles beim Zugfahren geschieht. Also war es nur eine Frage der Zeit, bis ich wieder einmal ein Buch im Zug zu Ende las. Es war About a Boy von Nick Hornby. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/Hornby-im-Zug-web.jpg" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-1649" title="Hornby im Zug" src="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/Hornby-im-Zug-web-300x225.jpg" alt="Hornby im Zug" width="300" height="225" /></a>Es musst ja wieder einmal soweit kommen. Den grössten Teil meiner Lesearbeit leiste ich unterwegs, und das bedeutet, dass ein grosser Teil dieses grössten Teiles beim Zugfahren geschieht. Also war es nur eine Frage der Zeit, bis ich <strong>wieder einmal ein Buch im Zug zu Ende las</strong>. Es war <em><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3526523703?ie=UTF8&amp;tag=textmitprof-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3526523703" target="_blank">About a Boy</a></em> von Nick Hornby. Letzte Woche.</p>
<p>Nun habe ich ein <strong>zwiespältiges Verhältnis zum Lesen im Zug</strong>. Einerseits gibt es kaum etwas Entspannenderes. Bei einer längeren Zugfahrt ein gutes Buch zu lesen, ist für mich wie Ferien. Andererseits sind die wenigsten meiner Zugfahrten länger. Als ich <em>About a Boy</em> zu Ende las, war ich unterwegs von Zürich nach Thalwil. Das sind 9 Minuten. Von Abschalten kann unter diesen Bedingungen keine Rede sein, denn im Hinterkopf sitzt konstant der Gedanke ans Aussteigen. Das nervt; vor allem in der letzten Phase der Lektüre, wenn ich mich – wie den Lesern dieser Rubrik inzwischen klar sein dürfte – von nichts und niemandem stören lassen will. Der Autor hat an den letzten Abschnitten und Sätzen seiner Geschichte sicherlich besonders sorgfältig gearbeitet, und so habe ich das Gefühl, ihm gerade hier meine besonders ungeteilte Aufmerksamkeit zukommen lassen zu müssen.<span id="more-1648"></span></p>
<p>Ich war an diesem Abend also etwas in der Klemme, neugierig auf den Schluss des Buches, das schon so lange auf meiner Lektüreliste gestanden hatte (die <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000067FYM?ie=UTF8&amp;tag=textmitprof-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=B000067FYM" target="_blank">Verfilmung</a> schaue ich mir seit Jahren in regelmässigen Abständen immer wieder an), und gleichzeitig unsicher, ob denn die 9-Minuten-Fahrt ausreichen würde, um den Abschluss würdig zu begehen. Aber: <strong>Ist es nicht gerade diese Zittrigkeit, die das Leseerlebnis noch einen Hauch intensiver macht?</strong> Wie Autofahren ohne Sicherheitsgurte. (Achtung: Nur ein Beispiel. Ich mache das nie und es soll bitte auch niemand auf die Idee kommen. Jedenfalls nicht aufgrund dieses Artikels.) In meiner Klemme siegte natürlich die Leselust. Und es ging auf. Nicht einmal knapp war es, so dass ich das Buch ruhig zur Seite legen konnte, mich entspannt in die Sofa-Ecke (Intercity-Doppelstöcker oben gleich nach der Treppe) fläzen und sogar noch ein Foto von Buch und SBB-Bistrotisch schiessen. Schön war das. Mein Mut hatte sich gelohnt, und der Nervenkitzel (reicht es, reicht es nicht?) verfehlte auch nicht seine Wirkung. Wenn das Leben nur immer so wäre!</p>
<p><strong>Weitere Vorteile des Zuges als Ort, an dem ich ein Buch zu Ende lese:</strong></p>
<ul>
<li>Der Ort, an dem ich den definitiv letzten Satz zu mir nehme, ist weitgehend vom Zufall bestimmt. Deshalb ist er auch <strong>nicht reproduzierbar</strong>. Ich kann das Buch zwar nochmals lesen, werde es aber nie mehr am exakt gleichen Ort zu Ende lesen können. Das ist wie im Leben. Und Literatur ist Leben.</li>
<li>Ich sitze inmitten einer <strong>zusammengewürfelten Weggemeinschaft</strong>. Da geht es mir genau gleich wie den Figuren in den Geschichten, die ich lese. Und auch das ist wie im richtigen Leben.</li>
<li>Zugfahren entspannt. Das regelmässige Rauschen (früher kam dazu noch das Pochen auf den Gleisnähten, wie ein Herzschlag) <strong>kann den Leser in eine Art Trance versetzen.</strong> Da gibt es dann nicht mehr viel anderes als mich und mein Buch.</li>
<li>Wenn ich dann tatsächlich fertig bin und das Buch zur Seite lege, <strong>kann ich die letzten Sätze ausgiebig in mir nachklingen lassen</strong>. Nichts kann sich in diese Stille drängen, denn ich bin ja noch nicht dort, wo ich hin will. Ich bin eigentlich nirgends, irgendwo dazwischen. Was soll ich dort anderes tun als dasitzen und aus dem Fenster sehen? Und der Welt zuschauen, die an mir vorbeizieht wie eine Geschichte.</li>
</ul>
<p><strong>Nachteile des Zuges als Ort, an dem ich ein Buch zu Ende lese:</strong></p>
<ul>
<li>Der <strong>Kaffee</strong>.</li>
<li>Wenn es dann doch einmal nicht aufgeht, ist es höchst ärgerlich, entweder <strong>das Buch 6 Zeilen vor Schluss nochmals wegpacken </strong>oder eine Station weiterfahren und dann wieder umkehren zu müssen.</li>
<li><strong>Ein unsensibler Schaffner könnte mich in der sensiblen Phase schroff ansprechen</strong> und den Lesefluss stören. Dabei sollten Leser im Zug mindestens ebenso zärtlich auf die Billetkontrolle hingewiesen werden wie schlafende Passagiere. (&#8220;Dürfte ich vielleicht ihr Billet sehen, wenn Sie mit diesem Kapitel fertig sind?&#8221;)</li>
</ul>
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		<title>Orte, an denen man Bücher zu Ende liest (2)</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 09:11:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla Gleiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Orte, an denen man Bücher zu Ende liest]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Leselust]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer meiner liebsten Orte, um ein Buch fertigzulesen, ist ein Café oder ein Restaurant. Vorzugsweise ein Café – und es muss noch nicht einmal Starbucks sein. Ich sitze ohnehin gerne in Cafés, weil ich mich hier vom Leben umgeben fühle und Dinge beobachten kann, die mir sonst komplett verborgen blieben. Das unberechenbare Gewimmel von Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Einer meiner liebsten Orte, um ein Buch fertigzulesen, ist ein Café oder ein Restaurant.</strong> Vorzugsweise ein Café – und es muss noch nicht einmal Starbucks sein. Ich sitze ohnehin gerne in Cafés, weil ich mich hier vom Leben umgeben fühle und Dinge beobachten kann, die mir sonst komplett verborgen blieben. Das unberechenbare Gewimmel von Menschen hat es mir angetan. Eine ausgezeichnete Umgebung, um ein Buch fertigzulesen.</p>
<p><a href="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/lesen-im-cafe-web.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1362" title="Lesen im Café" src="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/lesen-im-cafe-web-300x225.jpg" alt="Orte, an denen man Bücher zu Ende liest: im Café" width="300" height="225" /></a>Das Café ist vor allem deswegen geeignet, <strong>weil ich mich hier als Teil einer grösseren Geschichte erlebe.</strong> Wenn ich zuhause im Bett lese, bin ich einigermassen vom Leben um mich herum isoliert. Allein. Doch allein schreibt man keine grossen Geschichten. Geschichten ereignen sich zwischen Menschen. Und im Café sind Menschen, und ich bin mittendrin. Das erinnert mich daran, dass das Leben auch eine Geschichte ist, und die Geschichte, die ich gerade zu Ende lese, Teil dieser Geschichte. <strong>Die Grenzen zwischen literarischer Geschichte und Lebensgeschichte verschwimmen.</strong> Erfundenes und Reales sind nicht mehr klar zu unterscheiden. So muss Lesen sein!</p>
<p><strong>Weitere Vorteile des Cafés als Ort, an dem ich ein Buch zu Ende lese:<span id="more-1355"></span></strong></p>
<ul>
<li><strong>Ich kann mir ganz nach meiner momentanen Lust etwas Feines bestellen.</strong> Das ist genussvoll. Und auch Lesen hat mit Genuss zu tun. Wenn mehr Sinne geniessen, wird darum auch die Leseerfahrung umfassender.</li>
<li><strong>Das fremde Umfeld reduziert die Ablenkung. </strong>Trotz der bewegten  Umgebung fühle ich mich in einem Café in der Regel fokussierter als daheim oder im Büro.</li>
<li>Ich habe die <strong>Möglichkeit, einem wildfremden Menschen mein Herz über das gerade gelesene Buch auszuschütten.</strong> Ich kann vorschwärmen oder über das Leben und den Tod philosophieren oder mich als eine der Figuren aus meinem Buch ausgeben – und das ganz ohne Angst vor Konsequenzen. (Ich gebe zu: Das habe ich noch nie gemacht, aber ich könnte!)</li>
</ul>
<p><strong>Nachteile des Cafés als Ort, an dem ich ein Buch zu Ende lese:</strong></p>
<ul>
<li><strong>&#8220;Ist hier noch frei?&#8221; </strong>Diese Frage könnte ausgerechnet dann ertönen, wenn ich gerade in den letzten Abschnitt (oder gar den letzten Satz) meines Buches eingetreten bin. Dann darf ich aber nicht mehr unterbrochen werden! (Dieser Punkt ist gleichzeitig ein Vorteil, weil er den Nervenkitzel erhöht.)</li>
<li>Ich bin <strong>gehemmt, meinen Gefühlen Ausdruck zu verleihen.</strong> In einem Café werde ich weder herumtanzen noch jubeln noch weinen. (Nicht, dass jedes Buch eine so dramatische Reaktion verlangt, aber es kann ja mal vorkommen.) So bleibt eine angemessene Antwort möglicherweise unterdrückt. Und diese Antwort lässt sich später nicht mehr nachholen, weil die Gefühle sich schnell wieder legen.</li>
<li>Immerhin bietet das Café eine <strong>ausgezeichnete Umgebung, um mit einigen Sätzen im Notizbuch zu antworten</strong>. Ich schlage mein Buch zu, atme durch, bestelle mir nochmals einen Kaffee und schreibe einige spontane Zeilen an eine der Figuren aus dem Buch, an den Autor oder an mich selbst.</li>
</ul>
<p>Hoppla, das war ja schon wieder ein Vorteil.</p>
<p>Ich sollte mehr in Cafés lesen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Orte, an denen man Bücher zu Ende liest (1)</title>
		<link>http://verstaendlich.ch/2010/05/28/orte-an-denen-man-bucher-zu-ende-liest-1/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 15:15:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla Gleiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Orte, an denen man Bücher zu Ende liest]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Leselust]]></category>
		<category><![CDATA[lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern habe ich die Millenium-Trilogie von Stieg Larsson zu Ende gelesen. Ich gehöre jetzt also auch dazu. Der Erfolg dieser Bücher ist ja eindrücklich, darüber werde ich womöglich an einem anderen Tag noch schreiben. Ein Buch fertigzulesen ist immer ein spezielles Erlebnis. Fast ein bisschen feierlich ist mir dann jeweils zumute. Die äussere Umgebung entspricht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich die Millenium-Trilogie von Stieg Larsson zu Ende gelesen. Ich gehöre jetzt also auch dazu. Der Erfolg dieser Bücher ist ja eindrücklich, darüber werde ich womöglich an einem anderen Tag noch schreiben.</p>
<p><strong>Ein Buch fertigzulesen ist immer ein spezielles Erlebnis.</strong> Fast ein bisschen feierlich ist mir dann jeweils zumute. Die äussere Umgebung entspricht diesem Empfinden jedoch nur selten. Ein Buch fertiglesen kann man schliesslich an jedem Ort, ganz egal wie profan er ist. Und doch empfinde ich, dass ein Ort zu einem besonderen Ort wird, wenn ich dort ein Buch fertiglese. Ihm wird eine spezielle Würde zuteil.</p>
<p>Dabei kann ich die Wahl eines solchen Ortes nur sehr begrenzt kontrollieren. Grundsätzlich gilt: Wenn ich zur letzten Seite, zum letzten Satz eines Buches komme, dann habe ich mir den Ort, an dem das passiert, nicht ausgewählt. (Wenn ich den Schluss eines Buches aufschieben kann, um ihn an einem speziellen Ort zu erleben, dann muss es tatsächlich um einen besonders speziellen Ort gehen, oder mit dem Buch stimmt etwas nicht.) Es geschieht dort, wo ich eben gerade bin. <strong>Orte, an denen ich ein Buch fertiglese, sind daher Schicksalsorte.</strong></p>
<p><span id="more-1233"></span>Ganz im Gegensatz zu Orten, an denen ich ein Buch beginne. Das ist ja lange eingefädelt: Ich nehme zum Beispiel ein Buch mit in die Ferien. Oder ich packe es am Morgen in meine Tasche, um während einer langen Zugfahrt in die Geschichte einzusteigen. Oder ich nehme es am Abend mit ins Bett.</p>
<p><strong>Das Ende ist viel weniger planbar. </strong>Weiss ich, ob ich während meinen Ferien fertig werde? Oder ob die Dauer der Zugfahrt reicht? Oder wie lange es dauert, bis ich im Bett einschlafe?</p>
<p>Dass ein Ort, an dem ich ein Buch fertiglese, ein Schicksalsort ist, hat auch damit zu tun, dass er eine wichtige Rolle dabei spielt, eine Geschichte zu einem Teil meiner Geschichte zu machen. Die Emotionen, die ich nach Abschluss der Lektüre empfinde, sind mit dem Ort verbunden. Vor allem aber beeinflusst der Ort, meine ersten Reaktionen nach dem letzten Satz. Und genau darum geht es hier. Genau darum habe ich mich entschieden, den Orten, an denen ich ein Buch fertiggelesen habe (oder fertiglesen könnte oder möchte oder nicht möchte), eine Artikelreihe zu widmen.</p>
<p>Nun muss ich diese Reihe leider eher unspektakulär eröffnen. Den dritten Band der Millenium-Trilogie, <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3453434064?ie=UTF8&amp;tag=textmitprof-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3453434064" target="_blank"><em>Vergebung</em></a>, habe ich nämlich gestern Abend ausgerechnet im Bett fertiggelesen. Im Licht der Taschenlampe immerhin, das war wenigstens ein bisschen abenteuerlich. <strong>Der grosse Vorteil der Bettlektüre besteht ja in der Chance, dass die Geschichte einen in den Schlaf verfolgen könnte.</strong> Doch gestern hoffte ich vergeblich darauf. Weder Lisbeth Salander noch Ronald Niedermann machten sich im meiner Traumwelt bemerkbar. Jedenfalls konnte ich mich heute Morgen nicht daran erinnern. Und wenn sie aufgetaucht wären &#8211; das hätte ich bestimmt nicht vergessen.</p>
<p><strong>Weitere Vorteile des Bettes als Ort, an dem ich ein Buch zu Ende lese:</strong></p>
<ul>
<li>Ich bin <strong>verletzlich und offen</strong> für die Geschichte und ihre Figuren, für das besonders emotionale Ende. (Ich habe ja nur einen Pyjama an.)</li>
<li>Ich kann mich in dieser Umgebung <strong>uneingeschränkt meinen Gedanken hingeben</strong>, meine ganze Aufmerksamkeit den Personen zuwenden, von denen ich mich jetzt verabschieden muss. Ich kann nochmals über die Geschichte nachdenken, mich an die stärksten, die schönsten, die irritierendsten Momente erinnern.</li>
<li>Das Risiko, einzuschlafen, birgt <strong>Potenzial für besonderen Nervenkitzel</strong>. (Halte ich bis zum Schluss durch?)</li>
</ul>
<p><strong>Nachteile des Bettes als Ort, an dem ich ein Buch zu Ende lese:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Der Schlaf könnte mich überwältigen</strong> &#8211; und zwar zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Zum Beispiel zwei Seiten vor Schluss. Das kann die Dramaturgie der letzten Ereignisse zerstören.</li>
<li>Ich kann meinen <strong>Gefühlen nach Abschluss der Lektüre kaum Ausdruck verleihen</strong>. Weder werde ich mir die Mühe machen, ein Notizbuch zu greifen und etwas aufzuschreiben, noch stehe ich auf, um mir etwas zu trinken zu genehmigen. Auch kann ich kaum jemandem von meinem möglicherweise enorm aufwühlenden Leseerlebnis berichten. Einzig leises Weinen oder Lachen könnten möglich sein.</li>
<li>Es ist einfach etwas <strong>langweilig</strong>.</li>
</ul>
<p>Weitere Orte, die ich in dieser Reihe zu beschreiben gedenke:</p>
<ul>
<li>Zug</li>
<li>Wartezimmer beim Arzt</li>
<li>Heimweg von der Arbeit (zu Fuss)</li>
<li>WC</li>
<li>Parkbank</li>
<li>Eine fremde Stadt</li>
<li>Café</li>
<li>Skilift</li>
<li>Flugzeug</li>
<li>Bus (nicht identisch mit Zug, weil mir beim Lesen im Bus schlecht wird)</li>
</ul>
<p>Ausserdem berichte ich selbstverständlich auch über die Orte, die mir das Schicksal bei meinen nächsten Büchern zuspielt.</p>
<p>Und gerne höre ich in den Kommentaren von den Orten, an denen meine Leser ihre Bücher fertiglesen. Oder gerne fertiglesen würden. Oder keinesfalls fertiglesen wollen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bücher für Sprachgestalter</title>
		<link>http://verstaendlich.ch/2009/06/22/bcher-fr-sprachgestalter/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 08:30:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla Gleiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Duden]]></category>
		<category><![CDATA[Grammatik]]></category>
		<category><![CDATA[Heuer]]></category>
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		<category><![CDATA[Stil]]></category>
		<category><![CDATA[Wolf Schneider]]></category>

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		<description><![CDATA[– und sind wir das nicht alle? Wir alle sind schliesslich konstant herausgefordert, uns sprachlich auszudrücken und so unserem Inneren eine verständliche und nachvollziehbare Form zu geben. “Ich kann mit Grammatik und so nicht viel anfangen. Kannst du mir ein Buch empfehlen, das mir hilft, mein Deutsch zu verbessern?” Solche Fragen höre ich immer mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>– und sind wir das nicht alle? Wir alle sind schliesslich konstant herausgefordert, uns sprachlich auszudrücken und so unserem Inneren eine verständliche und nachvollziehbare Form zu geben.</p>
<p>“Ich kann mit Grammatik und so nicht viel anfangen. Kannst du mir ein Buch empfehlen, das mir hilft, mein Deutsch zu verbessern?” Solche Fragen höre ich immer mal wieder, und deshalb stelle ich hier kurz eine Handvoll Bücher vor, die bei mir in Griffnähe stehen, weil ich sie hilfreich oder inspirierend oder gar beides finde. Vor einigen Tagen habe ich in der Seitenspalte meines Blogs ein entsprechendes Widget installiert, das ebenfalls auf diese Titel hinweist. Aber da ich die kahlen Links gerne noch mit einigen Sätzen ergänze und weil Leser, die verständlich.ch über <a href="http://verstaendlich.ch/?feed=rss2" target="_blank">RSS</a> oder E-Mail verfolgen, meine Seitenspalten gar nie zu Gesicht bekommen, folgt hier der Post zur Linkliste.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499196956?ie=UTF8&amp;tag=textmitprof-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3499196956" target="_blank"><em>Deutsch fürs Leben</em></a> von Wolf Schneider empfehle ich gerne und oft und überzeugt. Wolf Schneider spielt mit unserer Freude an den Fehlern anderer. Wer sich das nicht eingestehen kann, sollte seine Bücher vielleicht eher nicht lesen. Das jedoch wäre schade, weil man hier wirklich viel lernen kann – und zwar von den Fehlern anderer (was im Leben sonst ja kaum gelingt.) In diesem Buch präsentiert Schneider 50 handfeste und wirklich hilfreiche Regeln für besseres Deutsch (je etwa 4 Seiten) in unterhaltsamen Lektionen, die angereichert sind mit Zitaten von Menschen (meist Journalisten), die es auch nicht besser wussten.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3499196956?ie=UTF8&amp;tag=textmitprof-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3499196956" target="_blank"><img class="size-full wp-image-469 aligncenter" style="border: 0pt none;" title="Schneider_Leben" src="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/Schneider_Leben.jpg" alt="Schneider_Leben" width="104" height="160" /></a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3411040963?ie=UTF8&amp;tag=textmitprof-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3411040963" target="_blank"><em>Duden (Band 9): Richtiges und gutes Deutsch</em></a>. Mein Lieblingsband aus der Dudenreihe. Gut, das Layout ist nicht gerade innovativ, aber hier findet man schnell Orientierung in vielen sprachlichen Zweifels- und Verzweiflungsfällen. Die Organisation der Einträge ist gleichzeitig sinnvoll und gewöhnungsbedürftig. Natürlich gibt es Einträge zu Stichwörtern, die Schwierigkeiten machen können. So erfahre ich unter “Autor” sofort, dass es im Dativ richtig “dem Autor” heisst und nicht etwas “dem Autoren”. Zu komplexeren Fragen und Themen finden sich umfangreichere Artikel, etwa zur Indirekten Rede (Verwendung des Konjunktivs usw.),  Gross- oder Kleinschreibung oder zum Erstellen eines vernünftigen Briefes. Solche Artikel werden mit einer hilfreichen Liste häufig gestellter Fragen zum Thema eingeleitet. Diesen Dudenband gibt es übrigens auch elektronisch im Paket des Duden Korrektor Plus (für <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3411066687?ie=UTF8&amp;tag=textmitprof-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3411066687&quot;" target="_blank">MS Office</a> und <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3411067128?ie=UTF8&amp;tag=textmitprof-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3411067128&quot;" target="_blank">Open Office / StarOffice</a>).</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3411040963?ie=UTF8&amp;tag=textmitprof-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3411040963" target="_blank"><img class="size-full wp-image-464 aligncenter" style="border: 0pt none;" title="Duden9" src="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/41mH1xlGqZL._SL160_.jpg" alt="Duden9" width="108" height="160" /></a></p>
<p><img src="file:///C:/DOKUME%7E1/ecg/LOKALE%7E1/Temp/moz-screenshot-3.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="file:///C:/DOKUME%7E1/ecg/LOKALE%7E1/Temp/moz-screenshot-2.jpg" alt="" /></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3038234400?ie=UTF8&amp;tag=textmitprof-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3038234400" target="_blank"><em>Richtiges Deutsch</em></a> von Heuer, Flückiger und Gallmann bietet in etwas dasselbe wie Duden 9, ist aber systematisch nach den Themen der Grammatik aufgebaut. Doch keine Angst: Das Buch ist voll von praktischen Beispielen und hilft mit einem umfassenden Register, schnell zu Antworten zu kommen. Auf den Grammatikteil folgen 60 Seiten zu häufigen Fehlern und Zweifelsfällen – zum Beispiel zum Unterschied zwischen <em>scheinbar</em> und <em>anscheinend</em>. Das Layout finde ich sehr ansprechend (viel luftiger und zugänglicher als Duden 9). Auf Rund 20 Seiten im Anhang werden dem Leser zudem sprachliche Zweifelsfälle als Quiz präsentiert. Da kann man sein sprachliches Gespür und Wissen unterhaltsam testen. Die Lösungen sind selbstverständlich dabei.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3038234400?ie=UTF8&amp;tag=textmitprof-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3038234400" target="_blank"><img class="size-full wp-image-472 aligncenter" style="border: 0pt none;" title="Heuer" src="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/Heuer.jpg" alt="Heuer" width="111" height="160" /></a></p>
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<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423206764?ie=UTF8&amp;tag=textmitprof-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3423206764" target="_blank"><em>Böse Sprüche für jeden Tag</em></a> von Dietmar Bittricht benötigt wohl keine grossen Erläuterungen. Nur soviel: Viele meiner Zitate des Augenblicks in der Seitenspalte kommen aus dieser Quelle. Die belebende Kraft dieser spitzen Weisheiten lässt sich treffend mit Henri Matisse erklären: “Oft sieht man etwas hundert Mal, bevor man merkt, wie uninteressant es ist.”</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423206764?ie=UTF8&amp;tag=textmitprof-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3423206764" target="_blank"><img class="size-full wp-image-471 aligncenter" style="border: 0pt none;" title="Boese_Sprueche" src="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/Boese_Sprueche.jpg" alt="Boese_Sprueche" width="109" height="160" /></a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442161754?ie=UTF8&amp;tag=textmitprof-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3442161754" target="_blank"><em>Deutsch für Profis</em></a>. Nochmals Wolf Schneider. Nochmals unterhaltsam. Nochmals viele Fehltritte vor allem aus der Journalistenzunft (oft aus dem Spiegel oder der FAZ, und auch die NZZ kommt nicht ungeschoren davon). Hier richtet sich Schneider etwas deutlicher an Menschen, die im Beruf viel schreiben dürfen oder müssen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3442161754?ie=UTF8&amp;tag=textmitprof-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3442161754" target="_blank"><img class="size-full wp-image-470 aligncenter" style="border: 0pt none;" title="Schneider_Profis" src="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/Schneider_Profis.jpg" alt="Schneider_Profis" width="108" height="160" /></a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0743455967?ie=UTF8&amp;tag=textmitprof-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0743455967" target="_blank"><em>On Writing</em></a> von Stephen King (deutsch: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3548368719?ie=UTF8&amp;tag=textmitprof-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3548368719" target="_blank"><em>Das Leben und das Schreiben</em></a>). King schreibt über das Schreiben. Und auch wenn er sich dabei in erster Linie an hoffnungsvolle Nachwuchsschriftsteller richtet, vermittelt er doch ganz grundsätzlich Lust am Schreiben (und damit automatisch Lust am Lesen). Der Autor hat das Buch zweigeteilt (daher auch der deutsche Titel), gibt im ersten Teil Einblick in seine Biografie und im zweiten in sein Handwerk. Leben und Schreiben gehören zusammen. Ich liebe dieses Buch, bin überhaupt seit vielen Jahren ein Fan von Stephen King, seit er in den Sommerferien 1985 meine Leidenschaft fürs Geschichtenerzählen  geweckt hat. (<em>On Writing </em>ist auch als Hörbuch erhältlich – gelesen vom Autor, zum Beispiel bei <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewAudiobook?id=2801555&amp;s=143459">iTunes</a>.)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0743455967?ie=UTF8&amp;tag=textmitprof-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0743455967" target="_blank"><img class="size-full wp-image-474 aligncenter" style="border: 0pt none;" title="King_Writing" src="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/King_Writing.jpg" alt="King_Writing" width="99" height="160" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3548368719?ie=UTF8&amp;tag=textmitprof-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3548368719"><img class="size-full wp-image-473 aligncenter" style="border: 0pt none;" title="King_Schreiben" src="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/King_Schreien.jpg" alt="King_Schreiben" width="102" height="160" /></a></p>
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<p><img style="margin: 0px; border-top-style: none! important; border-right-style: none! important; border-left-style: none! important; border-bottom-style: none! important" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=textmitprof-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3442161754" border="0" alt="" width="1" height="1" /> <img style="margin: 0px; border-top-style: none! important; border-right-style: none! important; border-left-style: none! important; border-bottom-style: none! important" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=textmitprof-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=0743455967" border="0" alt="" width="1" height="1" /></p>
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