<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>verständlich&#187; Lyrik</title>
	<atom:link href="http://verstaendlich.ch/tag/lyrik/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://verstaendlich.ch</link>
	<description>[mit] Sprache gestalten</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Jan 2012 09:49:20 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Sprachenlernen durch Gedichteschreiben</title>
		<link>http://verstaendlich.ch/2011/04/19/sprachenlernen-durch-gedichteschreiben/</link>
		<comments>http://verstaendlich.ch/2011/04/19/sprachenlernen-durch-gedichteschreiben/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 07:36:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla Gleiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fremdsprachen]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Rätoromanisch]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachenlernen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://verstaendlich.ch/?p=2030</guid>
		<description><![CDATA[Ich begann, romanische Gedichte zu schreiben. Ein solcher Satz entspricht nicht unbedingt dem, was man im Erfahrungsbericht einer Sprachlernenden erwarten würde. Schon der Untertitel des Artikels, der letzte Woche in der NZZ erschien, hatte mich neugierig gemacht: Vom Sprechenlernen durch kreatives Schreiben. Fremde Sprachen zu lernen, ist ein Thema, das mich schon lange begleitet. Zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich begann, romanische Gedichte zu schreiben.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/in_uena_lingua_estra_tuot_es_da_sta_1.10199617.html" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-2029" title="In üna lingua estra ..." src="http://verstaendlich.ch/wordpress/wp-content/uploads/In-una-lingua-NZZ-110411-300x191.jpg" alt="" width="300" height="191" /></a>Ein solcher Satz entspricht nicht unbedingt dem, was man im <strong>Erfahrungsbericht einer Sprachlernenden</strong> erwarten würde. Schon der Untertitel des <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/in_uena_lingua_estra_tuot_es_da_sta_1.10199617.html" target="_blank">Artikels</a>, der letzte Woche in der <em>NZZ</em> erschien, hatte mich neugierig gemacht: <em>Vom Sprechenlernen durch kreatives Schreiben.</em></p>
<p>Fremde Sprachen zu lernen, ist ein Thema, das mich schon lange begleitet. Zum einen faszinieren mich Sprachen ganz allgemein, also auch fremde, zum anderen hat es mir die technische Ebene angetan. <strong>Welche methodischen Zugänge gibt es, um sich eine vorerst fremde Sprache zu eigen zu machen?</strong> Um sie verstehen und sprechen zu können? Oder schreiben? Es gibt eine Vielzahl von Vorschlägen, die teilweise mit fast religiöser Überzeugung vertreten und anderen – vermeintlich minderwertigen – Zugängen gegenübergestellt werden.</p>
<p>Die Autorin Angelika Overath berichtet überhaupt nicht polarisierend in dem ganzseitigen Artikel von ihren Erfahrungen als Immigrantin im Unterengadin, von ihrem Ringen mit dem Vallader (jener Variante des Rätoromanischen, die dort gesprochen wird) und der Tür, die schliesslich aufsprang, als sie &#8220;begann, romanische Gedichte zu schreiben.&#8221; <span id="more-2030"></span>Das klingt so beiläufig und steht doch in beträchtlicher Spannung zum verbreiteten Bild poetischer Sprache, welches diese als wenig alltagstauglich sieht. Und <strong>ausgerechnet diese verdichtete Form des Ausdrucks soll nun beim Erwerb einer Fremdsprache helfen?</strong></p>
<p>Angelika Overath berichtet und überzeugt. Und unterhält mit einem wunderschönen Artikel, der nicht zuletzt die Wirkung hat, eine Brücke zu schlagen zwischen der (oft für lebensfern gehaltenen) Sprache der Poesie und dem Leben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://verstaendlich.ch/2011/04/19/sprachenlernen-durch-gedichteschreiben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>und</title>
		<link>http://verstaendlich.ch/2008/07/08/und/</link>
		<comments>http://verstaendlich.ch/2008/07/08/und/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 12:48:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Cla Gleiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wörter]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://gleiser.ch/WordPress/?p=9</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Mit &#8216;und&#8217; beginnt man keinen Satz!&#8221; Das hatte ich in der Schule gelernt. Als ich mir vor kurzem wieder einmal &#8220;The Queen and the Soldier&#8221; der amerikanischen Liedermacherin Suzanne Vega anhörte, fiel mir auf, wie grosszügig Frau Vega ihre kurzen Hauptsätze mit dem angeblich unwerten weil unpräzisen Wort verbindet. Mir fiel auch auf, welchen Effekt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Mit &#8216;und&#8217; beginnt man keinen Satz!&#8221; Das hatte ich in der Schule gelernt. Als ich mir vor kurzem wieder einmal &#8220;The Queen and the Soldier&#8221; der amerikanischen Liedermacherin Suzanne Vega anhörte, fiel mir auf, wie grosszügig Frau Vega ihre kurzen Hauptsätze mit dem angeblich unwerten weil unpräzisen Wort verbindet. Mir fiel auch auf, welchen Effekt das bei mir hatte. Zum Beispiel in der fünften Strophe:</p>
<blockquote><p>Well the young Queen she fixed him with an arrogant eye.<br />
She said: &#8220;You won&#8217;t understand and you may as well not try.&#8221;<br />
But her face was a child&#8217;s and he thought she would cry.<br />
And she closed herself up like a fan.</p></blockquote>
<p>Und meine etwas holprige Übersetzung:</p>
<blockquote><p>Die junge Königin sah ihn arrogant an.<br />
Sie sagte: &#8220;Das verstehst du nicht, musst es gar nicht erst versuchen.&#8221;<br />
Doch ihr Gesicht war das eines Kindes und er dachte, sie würde weinen.<br />
Und sie verschloss sich wie ein Fächer.</p></blockquote>
<p>Das &#8220;Und&#8221; in der letzten Zeile wirkt überhaupt nicht schwach. Schon gar nicht weckt es den Eindruck, Frau Vega habe halt nichts Treffenderes gefunden. Vielmehr verstärkt diese neutrale Verknüpfung die Spannung zwischen den letzten beiden Sätzen, ja, ich möchte sagen, es verhilft ihnen erst zur vollen Schönheit, lässt sie ihre Kraft ganz entfalten &#8211; viel mehr, als es mit &#8220;aber&#8221; oder &#8220;jedoch&#8221; möglich gewesen wäre. Das schwache &#8220;Und&#8221; stellt sich ganz in den Dienst der Sätze, die es zueinander in Beziehung bringt. Schön.</p>
<p>Und hier noch die musikalische Inspiration zu diesem Artikel:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Dt0sXRBLfJM&amp;hl=en&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/Dt0sXRBLfJM&amp;hl=en&amp;fs=1" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Und jetzt beginnt dieser Blog.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://verstaendlich.ch/2008/07/08/und/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

