5 Responses to “Publikumswirksame Selbstsabotage”

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  1. Stefan Gisiger

    Wow, voll auf den Punkt gebracht . Wenn ich da so zurückblicke auf meine Auftritte vor Publikum…. Da habe ich wohl schon die russische Tundra abgeholzt ;-) .
    Spontan kam mir zum Thema unzumutbarer Redner der Gedanke, ob es wohl auch ein unzumutbares Publikum gibt. Wie bereitet sich eigentlich ein Mitglied des Publikums auf einen Redner vor? ….

  2. Cla Gleiser

    @Stefan.
    Danke für deinen Kommentar und die äusserst anregende Frage. Die nehme ich sehr gerne als Sprungbrett für einen neuen Post. Demnächt also mehr dazu.

  3. Es ist recht interessant, solche Formulierungen einmal näher unter die Lupe zu nehmen… es gibt noch ein paar nette Varianten wie “ich würde sagen” oder “ich würde meinen”… wenn ich etwas sagen würde, aber nicht sage, warum sage ich dann, was ich sagen würde, wenn ich etwas sagen würde? Zur Geselligkeit der Selbstsabotage passen auch Nebelbomben, die im Grunde eine Aussage haben könnten, wenn man sich, wie gesagt, damit beschäftigen würde, welche Inhalte vielleicht in einer Formulierung stecken könnten, die eventuell zum Ausdruck gebracht nun tatsächlich einen bestimmten Gehalt hätten, den man natürlich erst nach sorgfältiger Analyse annähernd in den Bereich des Verständlichen rücken könnte, falls man sich darum bemühen wollte…. war das verständlich?

  4. Cla Gleiser

    @Rolf.
    Ich möchte dir für diesen Kommentar danken und würde sagen: So könnte man es sehen.
    Dein Hinweis ist eine wertvolle Ergänzung. Das Problem mit Äusserungen wie “ich würde sagen” hat auch mit dem Wechsel auf die Metaebene zu tun, der wohl unbemerkt geschieht, aber eindeutig eine vernebelnde (sehr schönes Bild) Wirkung hat. Anstatt etwas zu sagen, rede ich über das Sagen. Damit scheint dann alles gesagt, doch das täuscht.
    Dein Kommentar war sehr verständlich (würde ich jedenfalls sagen).

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