Einer meiner liebsten Orte, um ein Buch fertigzulesen, ist ein Café oder ein Restaurant. Vorzugsweise ein Café – und es muss noch nicht einmal Starbucks sein. Ich sitze ohnehin gerne in Cafés, weil ich mich hier vom Leben umgeben fühle und Dinge beobachten kann, die mir sonst komplett verborgen blieben. Das unberechenbare Gewimmel von Menschen hat es mir angetan. Eine ausgezeichnete Umgebung, um ein Buch fertigzulesen.

Orte, an denen man Bücher zu Ende liest: im CaféDas Café ist vor allem deswegen geeignet, weil ich mich hier als Teil einer grösseren Geschichte erlebe. Wenn ich zuhause im Bett lese, bin ich einigermassen vom Leben um mich herum isoliert. Allein. Doch allein schreibt man keine grossen Geschichten. Geschichten ereignen sich zwischen Menschen. Und im Café sind Menschen, und ich bin mittendrin. Das erinnert mich daran, dass das Leben auch eine Geschichte ist, und die Geschichte, die ich gerade zu Ende lese, Teil dieser Geschichte. Die Grenzen zwischen literarischer Geschichte und Lebensgeschichte verschwimmen. Erfundenes und Reales sind nicht mehr klar zu unterscheiden. So muss Lesen sein!

Weitere Vorteile des Cafés als Ort, an dem ich ein Buch zu Ende lese:

Nachteile des Cafés als Ort, an dem ich ein Buch zu Ende lese:

Hoppla, das war ja schon wieder ein Vorteil.

Ich sollte mehr in Cafés lesen.

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